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Ringveranstaltung im Sommersemester 2012

Herzliche Einladung zum interdisziplinären "Mon-Talk" mit dem Paderborner Forschungskolleg "Ästhetisches Lernen" zum Thema: "Ästhetisch-biographische Reflexionen in Lehrerbildung und Schule"

Montags im 14-tägigen Rhythmus
jeweils um 18:00 Uhr
in L2.202.

Im Sommersemester 2012 veranstaltet das am PLAZ angesiedelte Forschungskolleg „Ästhetisches Lernen“ eine Ringveranstaltung der besonderen Art. Basierend auf Beiträgen aus der jüngst erschienenen zweiten Sammelpublikation des Kollegs, stellen die beteiligten Wissenschaftlerinnen aus der Germanistik, der Allgemeinen Literaturwissenschaft, der Bildenden Kunst und der Erziehungswissenschaft theoretische und empirische Studien sowie praxisorientierte Konzepte zur Diskussion, die einen Gegenpol zur effizienzdominierten Schul- und Lehrerbildung bieten (wollen): Ausgehend von dem in Biographieforschung, psychologischer Professionsforschung und in konstruktivistischen Theorien etablierten Gedanken der tiefgreifenden Involvierung der Person der Lehrkraft und der Schüler/innen in die komplexen Lehr-/Lernprozesse, geht es um die Förderung der Schlüsselkompetenz der biographischen Reflexion. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie das insbesondere in der aktuellen Kunstpädagogik diskutierte ästhetisch-biographische Prinzip Impulse für eine kritische und erfahrungsbasierte Reflexion von Wissenserwerbsprozessen in Studium, Referendariat, Fortbildung und Schulpraxis geben kann. Dieser Thematik entsprechend ist die montägliche Ringveranstaltung als interdisziplinärer „Mon-Talk“ konzipiert. Ausgehend von den vorgestellten Arbeiten erhalten die Teilnehmer/innen Anregungen für eigene ästhetisch-biografische Reflexionsversuche, auf deren Grundlage gemeinsam und aus der Perspektive der beteiligten Fächer über Relevanz, Funktion und Realisierungsmöglichkeiten sinnlich-kreativen, subjektorientierten Lehrens und Lernens in Lehrerbildung und Schule nachgedacht werden kann.

 

23.04.2012 – „Denk-Pausen“ als Impulse zur biographischen Reflexion in Studium und Referendariat – ein praxiserprobtes Konzept zur Professionalisierung der Lehrerbildung

Prof. Dr. Petra Büker
Institut für Erziehungswissenschaft

Angelika Nitsche
Zentrum für schulpraktische Lehrerbildung Paderborn (ZfsL)

Was hat der Umgang mit einem renitenten Erstklässler mit der persönlichen Biografie seiner Lehrerin zu tun? Und inwieweit wirken sich Erfahrungen aus der eigenen Schulzeit der Lehrkraft auf die Gestaltung ihres Unterrichts aus? Befunde aus der Professionsforschung belegen die tiefgreifende Involvierung der Person der Lehrkraft in alltägliche Prozesse des Erziehens und Unterrichtens. Damit  wird die Kompetenz der berufsbiographischen Reflexion in Lehrerbildung und Praxis zum entscheidenden Qualitätsmerkmal. Im Rahmen einer Kooperation des Arbeitsbereiches Grundschulpädagogik und des Fachseminares Kunst am ZfsL Paderborn wurden so genannte „Denkpausen“ zur biografischen Reflexion in Studium und Referendariat entwickelt. Diese verknüpfen den Erwerb fachlicher Inhalte mit der Bearbeitung eigener subjektiver Theorien in Bezug auf „guten Unterricht“ oder die „ideale Lehrerpersönlichkeit“, wobei ästhetische Verfahren eine besondere, impulsgebende Rolle spielen. Unter aktivem Einbezug der Teilnehmer/innen soll im Rahmen dieser „Mon-Talk-Veranstaltung“ über die Chancen, Gelingensbedingungen und Weiterentwicklungsperspektiven eines solchen anschlussfähigen Konzeptes diskutiert werden.

07.05.2012 – Literarische Biographiearbeit mit Kinder- und Jugendliteratur – theoretischer Kontext und Unterrichtsbeispiele

Prof. Dr. Juliane Eckhardt
Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft

Im Kontext der literaturdidaktischen Diskussion stellt sich der biographische Ansatz als besondere Variante des erfahrungsbezogenen Unterrichts dar, der beim Umgang mit Literatur eine Anknüpfung an die (Vor-)Erfahrungen der Schüler/innen vorsieht. Beim Thema Kinder- und Jugendliteratur soll dieses Prinzip insofern auf die Lehrerausbildung übertragen werden, als auch die kindlichen Lektüre-Erfahrungen der Lehramtsstudierenden einbezogen und reflektiert werden.

14.05.2012 – Spielformen des Biographischen. Künstlerisch-kuratorische Praktiken als Handlungskategorien einer Ästhetischen Bildung

Prof. Dr. Sabiene Autsch
Institut für Kunst, Musik, Textil

Welche Zusammenhänge bestehen zwischen dem Sammeln und Anordnen von privaten Fotos in einem Fotoalbum und dem künstlerisch-kuratorischen Handeln, d.h. dem Anordnen von Kunstwerken in einer Ausstellung? Am Beispiel des Umgangs mit medialen Bildkulturen wird eine Perspektive erprobt, die über eine selbstreflexiv-kritische Erinnerungsarbeit auch Impulse für ästhetisch-biografische Erfahrungs- und Lernprozesse zu geben verspricht.

Alle Teilnehmer/innen dieser „Mon-Talk-Veranstaltung“ werden deshalb gebeten, vorab über Kinderbücher nachzudenken (außer Kinderroman/Kindergeschichte auch Kindergedicht/Kinderlied, Kindertheater…), die sie als Kind nachhaltig beeindruckt haben!

21.05.2012 – Vorlesespuren in der Lesebiographie angehender Lehrer/innen

Elke Düsing, StR‘ i.H.
Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft

Markante Vorlesesituationen hinterlassen Spuren in der eigenen Lesebiographie und leisten dadurch einen Beitrag zur literarischen Sozialisation des Individuums. Aus diesen Erfahrungen entwickeln sich Einstellungen und Haltungen zum Vorlesen, die im schulischen Kontext die Gestaltung von Unterricht beeinflussen können. Durch eine empirische Studie konnten hierzu Erkenntnisse gewonnen werden, die in dieser „Mon-Talk-Veranstaltung“ vorgestellt werden und Anlass bieten, die Vorlesespuren in der eigenen Biographie zu verfolgen. Um diesen reflexiven Prozess anzustoßen, werden zusätzlich Vorlesebeispiele präsentiert.

04.06.2012 – Das Literaturmuseum als Stätte für ästhetisch-biographische Erfahrungen

Claudia Zajac, M.A.
Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft

An welchen Prinzipien orientiert sich das pädagogische Angebot von Literaturmuseen? Welche Effekte hat eine Verbindung von schulischer und außerschulischer literarischer Bildung? Am Beispiel des Museums für Westfälische Literatur soll die Möglichkeit, dass Lernende und Lehrende an diesem Lernort zusammenarbeiten, sich in einem neuen räumlichen Kontext und unter anderen Lernvoraussetzungen bewegen, als Chance,  (junge) Menschen für Literatur zu begeistern, in den Blick genommen werden. Dabei spielen ästhetisch-biografische Erfahrungen eine besondere Rolle.

18.06.2012 – Können Kinder Kunst?

Überlegungen zur biographischen Relativität eines Begriffs am Beispiel der Ausstellung „Frühling“ von Pawel Althamer : Befunde aus dem Kunstunterricht

PD Dr. Sabine Grosser
Institut für Kunst und Albert Schweitzer Gymnasium Hofgeismar

Ein Künstler lädt Kinder und Jugendliche in ein Museum und lässt sie ihre eigenen Ideen und Vorstellungen entwickeln und umsetzen. Mit diesem Vorgehen stellt er den Kunstbegriff zur Diskussion und macht er ein gängiges Klischee zum Ausgangspunkt seiner Arbeit: Ist das Kunst? Und: Wie beantworten Kinder, Jugendliche und Erwachsene diese Frage? Im Rahmen des Kunstunterrichts sind wir diesen Fragen nachgegangen und haben die Irritationen über die Unbestimmtheit des Kunst-Gegenstandes im Sinne eines ästhetischen Lernens produktiv nutzbar gemacht.

02.07.2012 – Spracheinstellungen angehender Lehrer/innen gegenüber Grammatik und Grammatikunterricht berufsbiographisch erklärt

Dr. Marina Iakushevich &  Dr. Katharina Köller
Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft

Obwohl die Relevanz von Grammatikkenntnissen angehender Lehrer/innen als hoch eingeschätzt wird, sind sowohl geringe fachwissenschaftliche Kenntnisse als auch negative emotionale  Erfahrungen vorherrschend.  Dieser Diskrepanz soll gemeinsam mit den Teilnehmer/innen dieser „Mon-Talk-Veranstaltung“ nachgegangen werden, indem eigene Erfahrungen mit Grammatikunterricht aktiviert und Lösungsansätze diskutiert werden. 

09.07.2012 – Literarische Bildung unter dem Einfluss von Kompetenzerwartungen – Ästhetik und Erfahrungsbezug in selbst erstellten ‚Lernaufgaben‘ für die Grundschule

Prof. Dr. Claudia Vorst
Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd, Institut für Sprache und Literatur

Claudia Vorst zeichnet anhand selbst erstellter schulischer Lernaufgaben für das Fach Deutsch in der Grundschule nach, wie die Kompetenzorientierung Einzug in innerschulische Curricula und Unterrichtsentwicklungsprozesse gehalten hat – und wie dabei literarästhetische Unterrichtsinhalte aufbereitet werden: gerade in Grundschulen mit durchaus widersprüchlichen Ergebnissen, ästhetisch-biographisch verankert, kindgerecht und kreativ einerseits, einseitig auf Testaufgabenformate abzielend andererseits. Vor dem Hintergrund ihrer Befunde formuliert sie Desiderate und Perspektiven für die Lehrerfortbildung, welche mit den Teilnehmer/innen dieser „Mon-Talk-Veranstaltung“ diskutiert werden.

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