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Das Praxissemester in der Ausbildungsregion der Universität Paderborn

Das Praxissemester im Master of Education ist ein Kernelement der Reform der Lehrerbildung mit doppelter Funktion:

  • Zum einen hat das Praxissemester eine konzeptionell-analytische Funktion:
    Durch forschende Lernprozesse erfolgt eine Rückkopplung der Praxis an die Theorie.
  • Zum anderen hat es eine reflexiv-schulpraktische Funktion:
    Als berufsfeldbezogene Basis-Qualifizierung ist das Praxissemester Voraussetzung für die spätere Aufnahme in den Vorbereitungsdienst.
Sukzessiver Kompetenzaufbau und Portfolioarbeit

Die gesamte Lehrerausbildung ist auf einen sukzessiven Kompetenzaufbau ausgelegt, zu dem die Praxisphasen, die spiralförmig aufeinander aufbauen, einen großen Beitrag leisten. Die Ausbildung wird von Beginn des Studiums an als berufsbiographischer Entwicklungsprozess mit dem Ziel der Entwicklung eines professionellen Selbstkonzepts verstanden. Die Praxisphasen schaffen in diesem Prozess eine Möglichkeit der professionsorientierten Verbindung von Theorie und Praxis und dienen dem Aufbau einer forschenden Grundhaltung und einer reflektierten Einführung in das Unterrichten. Das Paderborner Portfolio Praxiselemente AIMs (Aufgaben, Impulse, Material, standardorientiert) unterstützt diesen Grundgedanken als Instrument der kontinuierlichen Reflexion und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs.

Die Praxisphasen im Bachelorstudium stellen also erste Begegnungen mit der Praxis dar, die in Bezug auf den jeweiligen Kompetenzerwerb aufeinander aufbauen. Im Praxissemester werden die bereits erworbenen Kompetenzen weiter ausgebaut und ausdifferenziert. Konkret sollen im Praxissemester gemäß Lehramtszugangsverordnung 2016 (LZV) folgende Kompetenzen erworben werden:

    1. grundlegende Elemente schulischen Lehrens und Lernens auf der Basis von Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Bildungswissenschaften zu planen, durchzuführen und zu reflektieren,

    2. Konzepte und Verfahren von Leistungsbeurteilung, pädagogischer Diagnostik und individueller Förderung anzuwenden und zu reflektieren,

    3. den Erziehungsauftrag der Schule wahrzunehmen und sich an der Umsetzung zu beteiligen,

    4. theoriegeleitete Erkundungen im Handlungsfeld Schule zu planen, durchzuführen und auszuwerten sowie aus Erfahrungen in der Praxis Fragestellungen an Theorien zu entwickeln und

    5. ein eigenes professionelles Selbstkonzept zu entwickeln.

    Das Portfolio Praxissemester stellt im Hinblick auf diese Kompetenzen Anregungen und Impulse für subjektive und theoriegeleitete Reflexionen zur Verfügung.

    Zeitpunkt, Struktur und Dauer

    Das Praxissemester ist in ein Studienjahr eingebettet. In dem Semester, das dem Praxissemester vorausgeht, also i.d.R. im ersten Semester des Masters of Education, besuchen Sie die vorbereitenden Lehrveranstaltungen in jedem Ihrer Fächer und in den Bildungswissenschaften.

    Das Praxissemester ist je nach Studiengang im zweiten oder dritten Semester des Masters of Education verortet:

    Lehrämter G, HRGe, GyGe und BK (mit gleichwertigen Fächern):
    2. Semester

    Lehramt BK mit einer großen und einer kleinen beruflichen Fachrichtung sowie
    Wirtschaftspädagogik - Lehramt an Berufskollegs:

    3. Semester

    Das Praxissemester ist auf ein Schulhalbjahr bezogen. Es beginnt spätestens am 15.2. bzw. 15.9. eines jeden Jahres. Es besteht aus einem schulpraktischen Teil und einem Schulforschungsteil (universitäre Begleitveranstaltungen) und ist an den drei Lernorten Schule, ZfsL und dem Lernort Universität verortet. Der schulpraktische Teil des Praxissemesters wird durch ein Bilanz- und Perspektivgespräch abgeschlossen. Grundlage dieses Gesprächs ist das Portfolio, das die Studierenden im Rahmen des Praxissemesters führen. Der Schulforschungsteil wird mit einer Modulabschlussprüfung an der Universität abgeschlossen.

    Eine Praxisphase – drei Lernorte

    Am Lernort Schule verbringen die Studierenden 15 Zeitstunden pro Woche, i.d.R. verteilt auf vier Tage. Die Durchführung von Unterricht unter Anleitung eines Mentors/ einer Mentorin ist eine der Kernaufgaben der Studierenden. Aber auch Hospitationen und Unterrichtsberatungen, die Teilnahme Schulleben und die Durchführung von Studien- und Unterrichtsprojekten, die dazu dienen sollen, forschende Lernprozesse zu initiieren, gehören zu den Aufgaben am Lernort Schule.

    In den ersten Wochen des Praxissemesters werden am Lernort ZfsL Praxis-Einführungen durchgeführt. Neben dieser Praxis-Einführung begleiten und beraten die Ausbilderinnen und Ausbilder der ZfsL die Studierenden im schulpraktischen Teil des Praxissemesters. Das Begleitprogramm der ZfsL enthält drei weitere Elemente - Erziehungsfragen, Kollegiale Fallberatung und Unterrichtsanalyse. Auch wenn vom Lernort ZfsL die Rede ist, kann es aufgrund räumlicher Kapazitäten sein, dass diese Veranstaltungen in der Universität durchgeführt werden. Wir sprechen dennoch vom Lernort ZfsL, weil die hier angesiedelten Elemente des Praxissemesters von den ZfsL durchgeführt und begleitet werden.

    Am Lernort Universität finden an einem Studientag in der Woche (mittwochs) Begleitveranstaltungen des Moduls "Schulforschungsteil des Praxissemesters" statt. Es handelt sich dabei um Begleitveranstaltungen der Fächer und der Bildungswissenschaften sowie um ein Begleitforschungsseminar, das der Planung und Reflexion der Studien- und Unterrichtsprojekte dient. Die Modulabschlussprüfung ist im Begleitforschungsseminar angesiedelt und wird benotet. Mögliche Formen der Leistungerbringung werden von der/dem Lehrenden zu Beginn der Veranstaltung kommuniziert. Die universitären Begleitveranstaltungen beginnen erst mit der Vorlesungszeit des jeweiligen Semesters.

     

     

    Bewerbung und Platzzuweisung

    Die Beantragung und Vergabe der Praktikumsplätze erfolgt landesweit durch ein onlinegestütztes Verfahren (PVP, Link zum Portal unter Quick Links). Die Zuweisung erfolgt an Schulen, die in der Ausbildungsregion der Universität Paderborn Praktikumsplätze anbieten.

    Nähere Informationen zur Bewerbung und Platzzuweisung finden Sie unter den weiterführenden Informationen für Studierende.

    Kooperation in der Ausbildungsregion der Universität Paderborn

    Um die Ziele des Praxissemesters umzusetzen, kooperieren alle Beteiligten in der Ausbildungsregion der Universität Paderborn und arbeiten intensiv an einer gemeinsamen Ausgestaltung und an der Begleitung der Studierenden im Praxissemester. Diese Zusammenarbeit wurde durch eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Universität Paderborn und den beteiligten Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) bereits 2011 besiegelt. Sie wird durch Projektgruppen und Fachverbünde, denen Vertreterinnen und Vertretern der drei Institutionen Schule, ZfsL und Universität angehören, konkret umgesetzt.

    Zur Ausbildungsregion gehören

    • die Universität Paderborn,
    • die ZfsL Paderborn und Detmold sowie für das Lehramt BK auch das ZfsL Bielefeld,
    • die Schulen im Einzugsgebiet der beteiligten ZfsL,
    • die Bezirksregierung Detmold (koordinierende Funktion für den schulpraktischen Teil des Praxissemesters).
    Rechtliche Grundlagen

    Lehrerausbildungsgesetz (LABG) 2009

    Lehramtszugangsverordnung (LZV) 2016

    Rahmenkonzeption zur strukturellen und inhaltlichen Ausgestaltung des Praxissemesters im lehramtsbezogenen Masterstudiengang des Landes Nordrhein-Westfalen vom 14.4.2010

    Zusatzvereinbarung zur "Rahmenkonzeption zur strukturellen und inhaltlichen Ausgestaltung des Praxissemesters im lehramtsbezogenen Masterstudiengang vom 14. 4. 2010"

    Runderlass "Praxiselemente in den lehramtsbezogenen Studiengängen" des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW vom 28.6.2012

    Portfolio Praxissemester

    Ordnung für das Praxissemester im Rahmen der Lehramtsstudiengänge mit dem Abschluss Master of Education an der Universität Paderborn

    Datenschutz im Praxissemester

    Ansprechpartnerinnen und -partner

    Studierende wenden sich bitte an die Ansprechpartnerinnen und -partner im Arbeitsbereich Praxisphasen.

    Vertreter/innen der Beteiligten Institutionen Schule, ZfsL und Universität wenden sich bitte an die Ansprechpartnerinnen des Arbeitsbereichs Koordination Praxissemester.

    Portfolio Praxissemester

    Informationen und Impulse zum Portfolio Praxissemester des Ministeriums für Schule und Bildung NRW

    Die Portfolioarbeit im Praxissemester - Handreichung für Studierende

    Leitfaden zur Vorbereitung des Bilanz- und Perspektivgesprächs (BPG)

    Erfolgs- und Entwicklungsseiten (optional)*:
    Studierende, Mentoren, Lehrende der Universität

    * Sie können optional eine Erfolgs- und Entwicklungsseite zur Vorbereitung des BPG nutzen. Auch Perspektiven anderer Beteiligter (Mentoren, Lehrende) können in Absprache mit diesen eingeholt werden.

    The University for the Information Society