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„Verstaubt sind nur die Regale“- ein Praktikum im Rahmen des Berufsfeldpraktikums am Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe in Detmold

Einsatz von Archivquellen im Geschichts-, Religions- oder Unterricht in den Erziehungswissenschaften

Im Zeitalter der "digital natives" "back to the roots" auch unter Nutzung der Möglichkeiten der modernen Medien, die Anziehungskraft des Originals und seine vielfältigen Möglichkeiten erfahren und selbst einsetzen, Unterrichtskonzepte gestalten und konzipieren, Recherchen durchführen und Schülergruppen unterschiedlicher Altersstufen und Schulformen betreuen, darum geht es in diesem Angebot des Landesarchivs NRW, Abteilung Ostwestfalen Lippe in Detmold. Mit Unterstützung von Facharchivaren und weiteren im Archiv tätigen Berufsgruppen sowie der Archivpädagogin als aus dem Schuldienst abgeordnete Lehrerin für Geschichte, nachhaltige Möglichkeiten der Kompetenzentwicklung im Bereich einer differenzierten Quellenanalyse und - interpretation, von Handlungs- und Urteilskompetenzen im Hinblick auf authentische Dokumente aus anderen Epochen zu erproben und zu entwickeln, ist das Ziel dieses Praktikums. 

Vorgehen im Praktikum mit Schwerpunkt Archivpädagogik

Am Beispiel konkreter Unterrichtsvorhaben und -gegenstände werden unter Berücksichtigung der Vorgaben der Richtlinien und Lehrpläne der jeweiligen Fächer und in teamorientierter Absprache mit Archivpädagogin und den Fachlehrern zu Lerngruppen und -inhalten nachhaltig nutzbare Angebote entwickelt. Diese Angebote werden erprobt und evaluiert und stehen in engem Bezug zur didaktischen und archivpädagogischen Fachliteratur. Ein Schwerpunkt soll für die Praktikanten des Berufsfeldpraktikums in der Erstellung eines Biparcours-Projektes (nähere Informationen finden Sie hier) bestehen, zu denen sie technische Möglichkeiten der neuen Medien im Zusammenhang mit Vermittlung von Funktion und Aufgabe von Archiven, deren Nutzung durch die Öffentlichkeit im Kontext mit wesentlichen Anforderungen des Archivrechtes und Datenschutzes in praktischer Ausrichtung auf ein mediengestütztes Angebot verbinden. Sie verbinden die in verschiedenen Kurzhospitationen an ausgewählten Arbeitsbereichen im Archiv erlernten Kenntnisse über Funktion und Arbeitsweise eines Archivs mit den Anforderungen der konkreten Projekte während Ihrer Tätigkeit hier vor Ort.

Das müssen Sie mitbringen

Das Angebot richtet sich vornehmlich an Lehramtsstudierende des Faches Geschichte, aber auch Studierende der Erziehungswissenschaften und Religionswissenschaften sind bei Interesse angesprochen. Eine Bereitschaft zur Einarbeitung in die technischen Voraussetzungen einer Biparcours-Erstellung oder vergleichbarer Projekte sowie die Fähigkeit sich kurzfristig in relevante Inhalte, Methoden und didaktischen Bedingungen des jeweiligen Unterrichtsvorhabens und die Arbeitsweise der Archivpädagogik am Standort Landesarchiv einzuarbeiten werden erwartet.

Das sind Ihre Aufgaben

Sie durchlaufen verschiedene Abteilungen am Standort Detmold, deren Funktion in Verbindung mit der archivpädagogischen Arbeit zentral ist. Sie recherchieren zunehmend selbstständig und unter Abstimmung mit der Archivpädagogin zu einem eng umgrenzten Thema und entwerfen unter Berücksichtigung der Richtlinien und Lehrpläne in Teamarbeit mit der Archivpädagogin Vorschläge zur Durchführung von Projekten oder Erarbeitungen mit authentischen Originaldokumenten aus dem Archiv. Sie assistieren zunehmend selbstständig bei der Vermittlung der archivpädagogischen Inhalte in den Lerngruppen. Genaue Inhalte ergeben sich durch den im Zeitraum des Praktikums vorliegenden Bedarf der Schulen aus der Region, laufender Projekte der Erinnerungskultur, im Ausstellungsbereich, im Bereich von Betreuung von Wettbewerben und der thematischen unterrichtlichen Erarbeitung.

Das könnte ihr Gewinn sein

Zum einen eröffnet sich Ihnen die Chance der Durchdringung der Bedingungen für eine grundlegende Vermittlung der Wirkungsweise und Aussagefähigkeit unterschiedlicher Quellenarten sowie der Arbeit mit Schülern in Bezug auf die den Dokumenten zugrundeliegenden Perspektivität. Somit unterstützt sie die Praxis der archivpädagogischen Arbeit in diesem Praktikum bei ihrer persönlichen Kompetenzentwicklung als LehrerIn. Chancen und Grenzen des Einsatzes von ganz unterschiedlichen Originalquellen im Unterricht, ob als Digitalisat im schulischen Umfeld oder als Original im Archiv, lassen sich mit Praxis in der Archivpädagogik viel besser und realistischer für die spätere schulische Praxis einschätzen. Auch grundsätzliche inhaltliche und rechtliche Erwägungen bei der Nutzung von authentischen Materialien für Dokumentationen und Ausstellungen zu Projekttagen oder Gedenktagen und Jubiläen können erprobt werden. Das Archiv als außerschulischer Lernort als ein vielfältig zum lebenslangen Lernen motivierender moderner Dienstleister mit attraktiven Arbeitsbedingungen kann neben einer fundierten Kenntnis, wie dieser Lernort zum Nutzen einer Unterrichtsgestaltung eingesetzt werden kann, die ganz verschiedenen Lernern gerecht wird und ihnen neben dem vorwiegend "künstlichen" Lernarrangement in der Schule auch authentische Orte historischen Lernens mit Fragestellungen der historischen Forschung nahebringt, auch dazu geeignet sein, alternative Berufsfelder neben dem angestrebten Lehrerberuf kennenzulernen und bei Bedarf in diesen Berufsfeldern Alternativen zu entwickeln, die auf Erfahrungswerten beruhen. Die Forderungen der Richtlinien und Lehrpläne hinsichtlich der Einbindung von außerschulischen Lernorten können durch Arbeitserfahrung in dem Feld der Archivpädagogik mit tieferem Verständnis für die praktische Nutzung des Lernortes Archiv durchdrungen werden. Möglichkeiten, die Archiven und Schulen durch Bildungsinitiativen wie "Bildungspartner NRW-Archiv und Schule" zur Initiierung von Kooperationen offenstehen, können durch beispielhaftes Mitarbeiten in diesem Bereich realistisch eingeschätzt und deren Funktionalität auch für die Schulentwicklung abgeschätzt werden.

Diese zeitlichen Rahmenbedingungen gibt es

Die Rahmenbedingungen des Berufsfeldpraktikums können unsererseits zeitlich dem Bedarf entsprechend Ihres Studienganges angeboten werden. Unsere Kapazitäten können je nach Nachfrage unterschiedlich sein.

Die Universität der Informationsgesellschaft