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Prüfungsordnungen (B.Ed.) für Studierende, die sich vor dem Wintersemester 2016/17 eingeschrieben haben

Durch die Änderungen der Gesetzeslage (Hochschulzukunftsgesetz, Lehrerausbildungsgesetz und Lehramtszugangsverordnung) und Reakkreditierung der Lehramtsstudiengänge an der Universität Paderborn ergeben sich in den Prüfungsordnungen, die zum 1.10.2016 in Kraft treten, einige Änderungen, die auch für Ihr Studium relevant sind:

Umbenennung des Lehramtes HRSGe

Das Lehramt an Haupt-, Real- und Gesamtschulen (HRGe) wurde umbenannt: Es heißt künftig Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (HRSGe).

Allgemeine Sprachvoraussetzungen im Lehramt an Berufskollegs mit einer beruflichen Fachrichtung

Es gilt weiterhin, dass für die Lehramtsstudiengänge zwei Fremdsprachen bis zur Meldung zur Bachelorarbeit bzw. zur Einschreibung in den Master nachgewiesen werden müssen. Einzige Ausnahme sind Studierende des Lehramts an Berufskollegs, die eine berufliche Fachrichtung studieren: Sie müssen nur eine Fremdsprache nachweisen.

Fachspezifische Sprachanforderungen im Lehramt GyGe

Für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen gibt es für die Fächer Englisch, Französisch, Geschichte, Katholische Religionslehre, Philosophie und Spanisch Änderungen bei den fachspezifischen Sprachanforderungen:

Fach (LA GyGe)B.Ed./M.Ed. (LABG 2009, LABG 2016);
Einschreibung vor WiSe 2016/17
B.Ed./M.Ed. (LABG 2009, LABG 2016);
Einschreibung ab WiSe 2016/17
Englisch                                                                                                             -
Französisch                                                                                                             -
Geschichte
                                                             Kenntnisse in Latein auf dem Niveau eines Kleinen Latinums1)
Philosophie/
prakt. Philosophie
                         Kenntnisse in Latein auf dem Niveau eines Kleinen Latinums oder Kenntnisse in Griechisch (Graecum)1)
Ev. Religionslehre                         Kenntnisse in Griechisch (Graecum) und wahlweise in Latein (Latinum) oder Hebräisch (Hebraicum)2)
Kath. ReligionslehreKenntnisse in Latein im Umfang des Latinums und Kenntnisse im Biblischen Griechisch3)Kenntnisse in Latein (Latinum) sowie Grundkenntnisse im Biblischen Griechisch und in Hebräisch3)
Spanisch                                                                                                             -

1) Diese Kenntnisse müssen bis zur Zulassung zur Bachelorarbeit nachgewiesen werden. Für den Master sind sie Zulassungsvoraussetzung.
2) Diese Kenntnisse müssen bis zur Zulassung zur Bachelorarbeit nachgewiesen werden. Das Graecum oder Latinum bzw. Hebraicum kann im Bachelor-Studiengang durch den Nachweis einer anderen Fremdsprache ersetzt werden. Dieser Ersatz gilt nicht für die Zulassung zum Masterstudium.
3) Für das Fach Katholische Religionslehre im Lehramt GyGe weisen Studierende, die vor dem WiSe 2016/17 in den Bachelor eingeschrieben wurden, Kenntnisse in Latein im Umfang des Latinums und Kenntnisse im Biblischen Griechisch bis zur Zulassung zur Bachelorarbeit nach. Für die Zulassung zum Master ab dem WiSe 2016/17 müssen zusätzlich die Grundkenntnisse in Hebräisch nachgewiesen werden. Ausnahmefälle bilden Einschreibungen in den Master zum WiSe 2016/17, zum SoSe 2017 oder zum WiSe 2017/18; hier sind die Grundkenntnisse in Hebräisch spätestens zur Zulassung zur Masterarbeit nachzuweisen.
Bei einer Einschreibung in den Master vor WiSe 2016/17 gelten die Bestimmungen der PO 2014: Es sind Kenntnisse in Latein im Umfang des Latinums und Kenntnisse im Biblischen Griechisch nachzuweisen.
Bei einer Einschreibung in den Bachelor ab WiSe 16/17 müssen Studierende für die Anmeldung der Bachelorarbeit das Latinum nachweisen. Für die Zulassung zum Master sind zusätzlich Grundkenntnisse im Biblischen Griechisch und in Hebräisch nachzuweisen.

Die Universität bietet Kurse an, in denen fehlende Fremdsprachenkenntnisse nachträglich erworben werden können. Über das Kursangebot erkundigen Sie sich bitte auf der Homepage des Zentrums für Sprachlehre (ZfS).

Der Nachweis des Kleinen Latinums oder von Kenntnissen in Latein auf dem Niveau eines Kleinen Latinums kann wie folgt erbracht werden:

  • Abgangs- oder Abschlusszeugnis: Das Kleine Latinum wird als schulischer Abschluss bei ausreichenden Leistungen in Latein in der Regel bereits ein Schuljahr vor der Vergabe des eigentlichen Latinums erworben.
  • Absolvieren einer Prüfung Kleines Latinum bei der zuständigen Bezirksregierung gemäß der "Ordnung der Erweiterungsprüfungen zum Abiturzeugnis in Lateinisch, Griechisch, Hebräisch" (RdErl. des Kultusministeriums vom 02.04.1985 in der Fassung vom 03.05.2016). Diese Möglichkeit der Prüfung des Kleinen Latinums ist vom Ministerium für Schule und Bildung (MSB) für 2016 neu eingerichtet worden. An den Herbst-Prüfungsterminen, die die Bezirksregierung Detmold auf ihren Internetseiten für das Latinum vorgesehen hat, werden nach Auskunft der Bezirksregierung auch die Prüfungen des Kleinen Latinums abgenommen. Informationen zum Kleinen Latinum finden Sie auf den Internetseiten der Bezirksregierung Detmold. Vorbereitende Kurse können wie bisher u.a. am Zentrum für Sprachlehre der Universität Paderborn absolviert werden.
  • Absolvieren einer universitätsinternen Prüfung am Zentrum für Sprachlehre der Universität Paderborn. Die Universität Paderborn plant diese Prüfung, in der Kenntnisse in Latein auf dem Niveau eines Kleinen Latinums nachgewiesen werden, einzurichten. Für weitere Informationen und Termine wenden Sie sich an das Zentrum für Sprachlehre. Vorbereitende Kurse können wie bisher u.a. am Zentrum für Sprachlehre der Universität Paderborn absolviert werden.
Mündliche Verteidigung der Bachelorarbeit

Eine mündliche Verteidigung der Bachelorarbeit ist für die Fächer Physik, Maschinenbau und Informatik vorgesehen. In den anderen Fächern gibt es für Studierende, die sich ab 1. Oktober 2016 zur Bachelorarbeit anmelden, keine mündliche Verteidigung mehr. Für Anmeldungen vor diesem Zeitpunkt gelten weiterhin die betreffenden Regelungen der Prüfungsordnung 2011 bzw. der dazugehörigen Änderungsordnungen.

Abschaffung des Eignungspraktikums

Das Eignungspraktikum gibt es in der alten Form nicht mehr und es kann auch nicht mehr über das Portal ELiSe angemeldet werden. Studierende, die vor dem WiSe 2016/17 eingeschrieben wurden, absolvieren ein Orientierungspraktikum gemäß den Regelungen nach §11 der Allgemeinen Bestimmungen der Prüfungsordnungen von 2011.

Was die Änderungen durch die neue Gesetzes- und Ordnungslage betrifft, lassen sich die Studiengänge/Fächer 3 Kategorien zuordnen:

1) BiWi (G,HRSGe,GyGe), Chemie (HRSGe), Elektrotechnik, Hauswirtschaft, Maschinenbautechnik, Mathe/Mathematische Grundbildung, Natur- und Gesellschaftswissenschaften, Philosophie, Physik (GyGe,BK), Religionslehre, ev., Wirtschaftswissenschaft

Es gilt für Sie weiterhin bis WiSe 2020/21 die alte Prüfungsordnung (PO 2011) mit den Modulbeschreibungen im Anhang sowie – falls vorhanden – die vor WiSe 2016/17 veröffentlichten Änderungsordnungen. Bei einem Studiengang- bzw. Fachwechsel ab WiSe 2016/17 gilt für Sie für diesen Studiengang bzw. dieses Fach die Prüfungsordnung 2016.

2) Chemie (GyGe, BK), Deutsch/Sprachliche Grundbildung, Französisch, Informatik, Kunst, Musik, Pädagogik, Physik (HRSGe), Religionslehre, kath. (G, HRSGe, GyGe, BK), Spanisch, Sport*, Textil

Es gibt Änderungen an einigen Modulen. Für das Studium von Modulen, zu denen Sie bis einschließlich SoSe 2016 bzw. bis zum 30.9.2016 noch nicht in PAUL angemeldet sind, gelten auch für Sie die Modulbeschreibungen im Anhang der Prüfungsordnung, die am 1.10.2016 in Kraft tritt. In PAUL sind diese Module entsprechend so eingerichtet. Für Module, zu denen Sie schon angemeldet sind, gelten die Modulbeschreibungen im Anhang der alten Prüfungsordnungen; diese Modulprüfungen können Sie noch bis einschließlich SoSe 2019 ablegen. Diese Module sind durch ein „A“ als letztes Zeichen der Modulnummer gekennzeichnet.

* Sonderregelung in Sport: Ab dem 01.April 2017 gilt für Studierende des Unterrichtsfaches Sport die PO 2017.
Ausnahme: Für das Studium von Modulen, zu denen Sie sich bis einschließlich SoSe 2016 in PAUL angemeldet haben, gelten für Sie die Modulbeschreibungen im Anhang der Prüfungsordnung 2011 inklusive Satzungsänderung. Für Module, die im Wintersemester 2016/2017 angemeldet worden sind und nicht im Wintersemester 2016/2017 oder später wieder abgemeldet werden, gelten bis einschließlich Sommersemester 2019 die PO 2016. Studierende können auf Antrag insgesamt in die PO 2017 wechseln. Studierende können nicht zurückwechseln. Nähere Regelungen zur Überführung von Leistungen finden Sie hier.

3) BiWi (BK, SP), Englisch, Geschichte, Religionslehre, kath. (SP), Förderschwerpunkte (SP)

Für Sie gilt die Prüfungsordnung, die zum 1.10.2016 in Kraft tritt. Hier sind die geltenden Regelungen der alten Ordnungen und Änderungssatzungen in einer Ordnung zusammengefasst, sodass die alten Prüfungsordnungen überflüssig werden. Bedeutsame Änderungen im Curriculum gibt es nicht.

Alle relevanten Prüfungsordnungen finden Sie in der unten aufgeführten Tabelle. In den Prüfungsordnungen 2016 können Sie jeweils in § 33 (Allgemeine Bestimmung) und in § 45 (Besondere Bestimmung) die Übergangsregelungen nachlesen, die der Kategorisierung zugrunde liegen.

Prüfungsordnungen - Die Tabelle befindet sich im Aufbau!

GHRSGeGyGeBKSP
Allgemeine Bestimmungen (für alle Fächer gültig, incl. Deutsch für Schüler/innen mit Zuwanderungsgeschichte (DaZ))PO 2016

PO 2011

PO 2016

PO 2011
Änderung 09/15
PO 2016

PO 2011
Änderung 10/15
PO 2016

PO 2011
Änderung 11/15
PO 2016

PO 2014
Änderung 12/15
Bildungswissenschaftliches Studium (für alle Fächer gültig)PO 2016 
PO 2011

Änderung 84/14
PO 2016 
PO 2011
Änderung 84/14
PO 2016 
PO 2011
Änderung 84/14
PO 2016 PO 2016


Schwerpunktbereich SI (nur HRSGe!)Studieninformation
Besondere Bestimmungen (für jedes Fach separat)
ChemiePO 2016

PO 2001
PO 2016

PO 2011
PO 2016

PO 2011
Deutsch/
Sprachliche Grundbildung
PO 2016

PO 2011
Änderung 91/14
PO 2016

PO 2011
Änderung 85/14
PO 2016

PO 2011
Änderung 85/14
PO 2016

PO 2011
Änderung 85/14
PO 2016

PO 2014

ElektrotechnikPO 2016

PO 2011
EnglischPO 2016PO 2016PO 2016PO 2016PO 2016
ErnährungslehrePO 2016
Förderschwerpunkt Emotionale und soziale EntwicklungPO 2016
Förderschwerpunkt LernenPO 2016
FranzösischPO 2016

PO 2011
Änderung 100/13Änderung 02/15
PO 2016

PO 2011
Änderung 101/13
Änderung 03/15
PO 2016

PO 2011
Änderung 102/13
Änderung 04/15
GeschichtePO 2016PO 2016
HauswirtschaftPO 2016

PO 2011
Änderung 164/14
InformatikPO 2016

PO 2011
PO 2016

PO 2011
PO 2016

PO 2011
KunstPO 2016

PO 2011
Änderung 86/14
PO 2016

PO 2011
Änderung 86/14
PO 2016

PO 2011
Änderung 86/14
PO 2016

PO 2011
Änderung 86/14
PO 2016

PO 2014
MaschinenbautechnikPO 2016

PO 2011
Änderung 37/12
Mathematik/
Mathematische Grundbildung
PO 2016

PO 2011
PO 2016

PO 2011
PO 2016

PO 2011
PO 2016

PO 2011
PO 2016

PO 2014
MusikPO 2016

PO 2011
Änderung 87/14
PO 2016

PO 2011
Änderung 87/14
PO (Detmold)PO 2016

PO 2014
Natur- und GesellschaftswissenschaftenPO 2016

PO 2011
PO 2016

PO 2014
PädagogikPO 2016

PO 2011
Änderung 88/14
PO 2016

PO 2011
Änderung 88/14
Philosophie/Praktische PhilosophiePO 2016

PO 2011
Änderung 90/14
PO 2016

PO 2011
Änderung 89/14
PhysikPO 2016

PO 2011
Änderung 04/14
PO 2016

PO 2011
Änderung 05/14
PO 2016

PO 2011
Änderung 06/14
Religionslehre, evangelischPO 2016

PO 2011
PO 2016

PO 2011
Änderung 52/14
PO 2016

PO 2011
Änderung 53/14
PO 2016

PO 2011
Änderung 54/14
PO 2016

PO 2014
Religionslehre, katholischPO 2016

PO 2011
PO 2016

PO 2011
PO 2016

PO 2011
PO 2016

PO 2011
PO 2016


SpanischPO 2016

PO 2011
Änderung 103/13
Änderung 05/15
PO 2016

PO 2011
Änderung 104/13Änderung 06/15
PO 2016

PO 2011
Änderung 105/13
Änderung 07/15
SportPO 2017

PO 2016

PO 2011
Änderung 09/16
PO 2017

PO 2016

PO 2011
Änderung 10/16
PO 2017

PO 2016

PO 2011
Änderung 11/16
PO 2017

PO 2016

PO 2011
Änderung 12/16
PO 2017

PO 2016

PO 2014
Änderung 13/16
TextilgestaltungPO 2016

PO 2011
WirtschaftswissenschaftPO 2016

PO 2011

Die Universität der Informationsgesellschaft