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Das Berufsfeldpraktikum – Ein Blick über den Tellerrand

Achtung! Diese Informationen gelten nicht für Studierende des Lehramts an Berufskollegs, die das Modul Berufspädagogik an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften belegen. Sie erhalten alle Informationen zum Berufsfeldpraktikum in diesem Infoblatt oder auf den Seiten des Lehrstuhls für Wirtschaftspädagogik.

Das Berufsfeldpraktikum im Rahmen des Bachelorstudiums soll die Breite des Berufsfeldes, in das Sie mit den im Studium erworbenen Kompetenzen eintreten können, sichtbar machen. Ein Berufsfeld lässt sich in einem engeren Sinne, aber auch in einem weiteren Sinne definieren. Im engeren Sinne umfasst Ihr späteres Berufsfeld das Handlungsfeld Schule. Dieses haben Sie bereits in zwei Praxisphasen erlebt. Im weiteren Sinne umfasst das Berufsfeld aber auch weitere Arbeitsfelder. Hierunter sind pädagogische Arbeitsfelder an der Schnittstelle zur Schule zu verstehen, in denen angehende Lehrerinnen und Lehrer Kompetenzen für ihr späteres Berufsfeld erwerben können, z.B. Kindertageseinrichtungen, Heime, Bildungsinstitutionen der Erwachsenenbildung usw. Aber auch Arbeitsfelder, die an Ihre studierten Fächer angrenzen, sind hier im weiteren Sinne dem Berufsfeld zuzuordnen. Studieren Sie z.B. das Fach Deutsch, sind hier Arbeitsfelder wie das Verlagswesen oder auch Praxen für Logopädie usw. zu nennen. An der Universität Paderborn wird das Berufsfeldpraktikum in diesem weiteren Sinne verstanden. 

Ziele

Damit verfolgt das Berufsfeldpraktikum zwei übergeordnete Ziele: Erstens soll es Ihnen die Möglichkeit geben, über den Tellerrand des engen Berufsfeldes Schule hinaus zu blicken. Kompetenzen, die Sie durch Erfahrungen in außerschulischen Bereichen erwerben, können auch für Ihre spätere Tätigkeit als Lehrer oder Lehrerin nützlich sein. Dieser Transfer der außerschulischen Erfahrungen in Ihre spätere Tätigkeit und in Ihr Lehramtsstudium soll Ihnen im Berufsfeldpraktikum ermöglicht werden. Darüber hinaus soll Ihnen vor Abschluss des Bachelorstudiums aufgezeigt werden, dass es Alternativen zum Lehrerberuf gibt. Sollten Sie derzeit noch Zweifel daran haben, ob Sie sich für den richtigen Beruf entschieden haben, können Sie diese Frage in einem außerschulischen Feld noch einmal kritisch beleuchten. Wenn Ihr Berufswunsch nach dem Berufsfeldpraktikum Bestand hat, ist dies vor dem Eintritt in den jeweiligen Masterstudiengang nochmal eine Bestätigung und Absicherung für Sie. Sollten Sie aber an Ihrem Berufswunsch zweifeln, ist dies ein ebenso wichtiger Hinweis für Sie!

Struktur und Umfang

Das Berufsfeldpraktikum wird i.d.R. nach dem Orientierungspraktikum (LABG 2009) bzw. nach dem Eignungs- und Orientierungspraktikum (LABG 2016) absolviert und ist innerhalb des Bachelorstudiums abzuschließen. Es umfasst mindestens vier Wochen und wird üblicherweise als Blockpraktikum in den Semesterferien absolviert. Im Rahmen von ausgewiesenen Projekten kann es auch semesterbegleitend absolviert werden.

Das Praktikum umfasst mindestens 60 Zeitstunden. Darüber hinaus sind für das Anfertigen des Portfolios oder alternativer mit der/dem betreuenden Lehrenden abzusprechender Leistungen 30 Zeitstunden vorgesehen.

Auswahl einer Institution oder eines Projektes

Das Spektrum an möglichen Institutionen für das Berufsfeldpraktikum ist sehr groß. Wie Sie auch den Zielen des Berufsfeldpraktikums entnehmen können, soll es Ihnen einen Blick über den Tellerrand von Schule und Unterricht ermöglichen. I.d.R. wird das Berufsfeldpraktikum außerschulisch durchgeführt. Schulisch kann es nur dann durchgeführt werden, wenn es in ein Projekt eingebunden ist.

Für das außerschulische Berufsfeldpraktikum stehen Ihnen grundsätzlich zwei Möglichkeiten offen: Sie können ein pädagogisches Arbeitsfeld oder ein fachbezogenes Arbeitsfeld wählen.

Sollten Sie ein außerschulisches Praktikum in einem pädagogischen Arbeitsfeld anstreben, könnten z.B. folgende Arbeitsfelder in Betracht kommen:

  • Sozialer Bereich (z.B. Schulsozialarbeit)
  • Personalschulung (z.B. in Firmen)
  • Erwachsenenbildung (z.B. Volkshochschulen)
  • Außerschulische Kinder- und Jugendbildung (z.B. Kinderbibliothek)
  • Außerschulische Kinder- und Jugendarbeit (z.B. offene Jugendarbeit)
  • Außerschulisches Bildungswesen (z.B. professionelle Nachhilfeeinrichtungen)
  • Nachmittagsbetreuung in Ganztagsschulen
  • usw.

Außerschulisch kann das Berufsfeldpraktikum auch in einem fachbezogenen Arbeitsfeld durchgeführt werden, das Bezüge zu einem Ihrer Fächer aufweist.

Studieren Sie z.B. das Fach Chemie, könnte etwa die Arbeit von Chemielaboranten interessant für Sie sein und zum Erwerb fachspezifischer Kompetenzen beitragen. Im Fach Deutsch käme das Verlagswesen oder die Presse in Frage, in den Fächern Kunst und Geschichte ein Museum usw. Es gibt viele Institutionen mit Bezügen zu Schule und Bildung oder zu Ihren Fächern. Sprechen Sie mit Ihrer/Ihrem universitären Praktikumsbetreuer/in über Ihre Idee. 

Das Berufsfeldpraktikum kann auch im Rahmen von Projekten durchgeführt werden, die von manchen Lehrenden, Fächern oder Einrichtungen angeboten werden. Im Rahmen solcher Projekte ist sowohl eine außerschulische als auch eine schulische Durchführung des Praktikums möglich. Eine Sammlung von in Frage kommenden Projekten finden Sie hier.

Das Berufsfeldpraktikum kann in Rücksprache mit der/dem betreuenden Lehrenden in all seinen aufgezeigten Varianten auch im Ausland absolviert werden. Dies ist z.B. dann sinnvoll, wenn Sie eines der Fächer Englisch, Französisch oder Spanisch studieren. In diesem Fall kann das Berufsfeldpraktikum Teil des verpflichtenden dreimonatigen Auslandsaufenthaltes sein. Näheres hierzu entnehmen Sie bitte § 36 (2) der Prüfungsordnungen und den Internetseiten der Romanistik bzw. Anglistik.

Betreuung und Beratung

Das Berufsfeldpraktikum ist in den Bildungswissenschaften verortet und dort je nach Lehramt in folgendes Modul eingebunden:

Lehrämter G und HRGe: Modul 3 "Kindheit und Jugend"

Lehramt GyGe: Modul 2 "Bildung, Erziehung und Gesellschaft"

Lehramt BK: Modul 2 "Berufspädagogik" (entweder an der Fakultät für Kulturwissenschaften, Variante A, oder an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Variante B; bei Variante B sind die Informationen auf dieser Seite für Sie nicht maßgeblich! Informieren Sie sich auf den Seiten des Lehrstuhls für Wirtschaftspädagogik.)

Lehramt SP: Modul 2 "Inklusion und Gesellschaft"

Das Berufsfeldpraktikum kann innerhalb des schulformspezifischen Moduls zu einem beliebigen Zeitpunkt absolviert werden. Sie können also zunächst die Modulveranstaltungen besuchen und danach in die Praxisphase gehen oder umgekehrt.

Die Betreuung des Praktikums kann grundsätzlich von jeder/jedem Lehrenden in Ihren Fächern und den Bildungswissenschaften übernommen werden. Berücksichtigen Sie bei der Wahl der/des betreuenden Lehrenden den geplanten Schwerpunkt Ihres Praktikums. Erkundigen Sie sich in Ihren Fächern über mögliche spezifische Regelungen und Angebote.

Bei allgemeinem Beratungsbedarf zum Berufsfeldpraktikum können Sie sich auch an die Ansprechpartner/innen des PLAZ wenden. Bei Beratungsbedarf zum Berufsfeldpraktikum im Ausland finden Sie weitere Informationen auf der Seite zum Auslandspraktikum.

Portfolio

Wie bei allen Praxisphasen, werden auch die Erfahrungen des Berufsfeldpraktikums in einem Portfolio dokumentiert und reflektiert. Für das Anfertigen des Portfolios sind 30 Zeitstunden vorgesehen. Ausführliche Informationen zum Portfolio sowie Anregungen und Tipps finden Sie in Kapitel 5 des Leitfadens Berufsfeldpraktikum (siehe rechts unter Portfolio Berufsfeldpraktikum).

Alternativ zum Portfolio kann nach Absprache mit der/dem betreuenden Lehrenden eine dem Umfang nach gleichwertige Leistung vereinbart werden, bei der es sich - zumindest in Teilen - um ein schriftliches oder gestalterisches Produkt handelt, das eine Integration in das phasenübergreifende "Portfolio Praxiselemente" gemäß § 12 (1) Lehrerausbildungsgesetz (LABG 2009) ermöglicht. Dies kann z.B. eine Präsentation (PowerPoint, Ausstellung o.Ä.) sein, auf deren Basis die im Portfolio vorgesehenen Leitfragen in einer mündlichen Präsentation diskutiert und reflektiert werden. Dabei muss sichergestellt sein, dass die mit dem Portfolio verbundenen Aufgaben bzw. Ziele realisiert werden.

Abschluss des Berufsfeldpraktikums

Die Bescheinigung über das  Berufsfeldpraktikum muss sowohl von einem Vertreter der Praktikumsinstitution als auch von Ihrer/Ihrem universitären Betreuer/in unterzeichnet und gestempelt werden.

Sobald dies geschehen ist, legen Sie diese im Original und als Kopie im Service-Büro des PLAZ vor. Die Kopie verbleibt im PLAZ, das Original können Sie im Anschluss wieder mitnehmen und Ihrem Portfolio Praxiselemente beifügen. Über die Bescheinigung hinaus muss der Nachweis über die Teilnahme an der Befragung zum Kompetenzerwerb im PLAZ abgegeben werden. Beides bildet die Grundlage dafür, dass die Leistung vollständig ist und in PAUL bestätigt werden kann.

Befragung nach dem Berufsfeldpraktikum

Ein Bestandteil des Berufsfeldpraktikums ist Ihre Teilnahme an einer Befragung zum Kompetenzerwerb. Es handelt sich dabei um eine längsschnittlich angelegte Studie, die Ihren pädagogischen Wissens- und Kompetenzzuwachs über den Verlauf des Bachelorstudiums abbilden soll. Daher wird dieselbe Befragung nach beiden Praxisphasen durchgeführt. 

Die Befragung ist anonym und lässt somit keine Rückschlüsse auf Ihre Person zu. Sie dient der Universität im Rahmen der Qualitätssicherung zur Weiterentwicklung der Lehramtsstudiengänge. Das Abschneiden im Test ist für Ihre Praktikumsleistung und das Bestehen des Praktikums also irrelevant; es finden keine Benotungen statt! Auf eigenen Wunsch erhalten Sie eine Rückmeldung zum bisherigen Stand Ihrer Kompetenzen. Um Ihnen eine persönliche Rückmeldung zu Ihren Ergebnissen im Vergleich zur Gesamtgruppe geben zu können, müssen wir natürlich auf Ihre persönlichen Daten zurückgreifen, verwenden diese aber nicht für andere Zwecke weiter. 

Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme an der Befragung nach dem Berufsfeldpraktikum stattfinden soll! 
Hier geht's zur
 Befragung!

Wenn Sie an der Befragung teilgenommen haben, erhalten Sie eine Bestätigungsmail, die als Nachweis Ihrer Teilnahme gilt. Diese Bestätigung wird manuell erstellt und kann deshalb einige Tage in Anspruch nehmen.

Wenn Sie Fragen zu der Befragung haben, senden Sie bitte eine Mail an befragung(at)plaz.upb(dot)de.

Prüfung und Selbsteinschätzung der Anrechenbarkeit

Eine früher bereits erbrachte und dem Berufsfeldpraktikum vergleichbare Leistung können Sie sich eventuell anrechnen lassen. Hierunter fallen z.B. Leistungen aus anderen Studiengängen oder abgeschlossene Berufsausbildungen, wenn sich ein inhaltlicher Bezug zu den Rahmenbedingungen des Berufsfeldpraktikums herstellen lässt.

Laden Sie sich das Ihrer Schulform entsprechende Anrechnungsformular für das bildungswissenschaftliche Studium herunter und suchen Sie eine/n Ansprechpartner/in im PLAZ innerhalb der Sprechzeiten auf. Je nach Fall kann diese/r eine Anrechnungsempfehlung aussprechen, über die der Prüfungsausschuss entscheidet. Wenn Sie sich lediglich das Berufsfeldpraktikum und keine weiteren Studien- oder Prüfungsleistungen des bildungswissenschaftlichen Studiums anrechnen lassen möchten, benötigen Sie lediglich das Formular 1, die Anlage zu Formular 1, die Anlage zu Formular 2 und das Formular 3.

Generelle Beratung zu Möglichkeiten der Anrechnung erhalten Sie ebenfalls bei den Ansprechpartnerinnen und -partnern im PLAZ. Freiwillige Praktika, ehrenamtliche oder sonstige Tätigkeiten, die in Teilen den Anforderungen des Berufsfeldpraktikums entsprechen, können nach individueller Rücksprache berücksichtigt werden.

Ein besonderer Hinweis gilt für Studierende des Lehramtes an Berufskollegs. Laut § 7 (2) des Lehrerausbildungsgesetzes 2009 können "nachgewiesene berufliche Tätigkeiten sowie fachpraktische Tätigkeiten nach § 5 Abs. 6 nach Anrechnung durch die Hochschule an die Stelle des Berufsfeldpraktikums nach § 12 Abs. 2 Satz 2 des LABG treten".

Sollten Sie eines der Paderborner Studienprofile belegen (Gute gesunde Schule, Medien und Bildung oder Umgang mit Heterogenität) kann das Berufsfeldpraktikum gleichzeitig als Profilpraktikum gelten, sofern sich ein Bezug zu dem studierten Profil herstellen lässt. Setzen Sie sich in diesem Fall vorab bitte mit dem/der entsprechenden Profilkoordinator/in im PLAZ in Verbindung.

Selbsteinschätzung der Anrechenbarkeit

Sie fragen sich, ob Sie praktische Tätigkeiten, die Sie vor oder während Ihres Studiums absolviert haben, für das Berufsfeldpraktikum nutzen können?

Bevor Sie in die Sprechstunde eines Praktikumsbetreuers bzw. einer Praktikumsbetreuerin ins PLAZ kommen, können Sie über Selbsteinschätzungsbögen selbst zu einer ersten Klärung gelangen. Grundsätzlich ist zu unterscheiden zwischen einer Anrechnung und einer Berücksichtigung von praktischen Erfahrungen. Bei einer Anrechnung gilt diese für die gesamte Leistung, also für die Durchführung des Praktikums und für das Portfolio. Eine Berücksichtigung hingegen hat zur Folge, dass die Durchführung des Berufsfeldpraktikums nicht mehr oder nur in verkürzter Form erforderlich ist, ein Portfolio ist in diesem Fall aber noch zu verfassen.

Hier geht's zum Selbsteinschätzungsbogen für Anrechnungen und Berücksichtigungen!

Anmeldung

In PAUL ist eine Anmeldung immer möglich. Im PLAZ sollte die Anmeldung spätestens zwei Wochen vor Praktikumsantritt vorliegen (abzugeben im Servicebüro).

Portfolio Berufsfeldpraktikum

Leitfaden Berufsfeldpraktikum
(nicht für Studierende im Lehramt BK, die das Modul Berufspädagogik an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften absolvieren!)

Erklärung über die selbständige Abfassung

Erfolgs- und Entwicklungsseiten (optional):
Studierende, BetreuerIn der Institution, Lehrende/r

Das Bild zeigt einen Ausschnitt einer Tastatur, bei dem eine Taste durch eine blaue Taste mit der Aufschrift Download ersetzt ist.
Dokumente für das Berufsfeldpraktikum

Anmeldeformular zum Berufsfeldpraktikum (abzugeben im PLAZ bis spätestens zwei Wochen vor Antritt des Praktikums)

Bescheinigung Berufsfeldpraktikum

Die Universität der Informationsgesellschaft