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Vielfalt stärken – IGEL

IGEL: Interkulturalität Gemeinsam Erleben und Lernen

Im Projekt „Vielfalt stärken“ – IGEL erwerben Lehramtsstudierende fachliche Kompetenzen im Umgang mit sprachlicher und kultureller Heterogenität und Sprachförderung. Bei der Durchführung von Freizeitaktivitäten mit neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern erlernen diese die deutsche Sprache in kommunikativen und spielerischen Situationen abseits des Klassenraums.

Das IGEL-Projekt ist ein Teilprojekt von „Vielfalt stärken“ und wird vom Zentrum für Bildungsforschung und Lehrerbildung (PLAZ) und vom Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Paderborn durchgeführt. Die Idee für dieses Projekt entwickelte der Lehramtsstudent Kai Krause, der lange Zeit in den Projekten „Vielfalt stärken – Sprachförderung für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache“ und dem „Vielfalt stärken“-Sommercamp im Einsatz war.

Mitmachen für Schülerinnen und Schüler

Die spielerischen Aktivitäten für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I mit Zuwanderungsgeschichte wird an der jeweiligen Schule der Kinder in Form einer AG durchgeführt.

Die gegenwärtige Flüchtlingssituation unterstreicht den Wert eines solchen Projekts. Viele Kinder haben neben der Schule kaum oder nur wenig Kontakt zur deutschen Sprachen und zu angemessenen Freizeitangeboten. Durch das Projekt sollen sie die deutsche Sprache in kommunikativen Situationen sowie spezifischen Teilbereichen wie Sport, Kunst und Handwerk spielerisch abseits des Klassenraumes erlernen.

Im Projekt wird also eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung mit Sprachbildungsarbeit verknüpft. Die neu zugewanderten Kinder und Jugendlichen erweitern auf diese Weise ihre sprachlichen Kompetenzen in Deutsch als Kommunikations- und Unterrichtssprache. Darüber hinaus wird ihnen so Raum für die Entwicklung eigener Interessen gegeben. 

Schulen für Vielfalt

Zurzeit beteiligen sich zwei Kooperationsschulen in Stadt und Kreis Paderborn engagiert am Projekt (Stand: Januar 2017):

  • Friedrich-Spee-Gesamtschule
  • Gesamtschule Bad Lippspringe-Schlangen

Für 2018 ist weiterer Ausbau geplant.

Mitmachen für Studierende

Lehramtsstudierende aller Fächer und Schulformen können im Projekt wichtige Praxiserfahrung in Erziehung, Bildung und Freizeitbetreuung von neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen sammeln.

Sie entwickeln und führen praktisch eigene sprachsensible Freizeitangebote durch. Die curriculare Verankerung des Projekts soll dabei ermöglichen, wissenschaftliche Theorie mit Praxis zu verbinden und über das DaZ-Modul hinaus Kompetenzen auf dem Gebiet der Interkulturalität und Mehrsprachigkeit aufzubauen.

Darüber hinaus ist es im Projekt möglich, das Berufsfeldpraktikum oder das Profilpraktikum „Umgang mit Heterogenität“ zu absolvieren, nach Absprache und Schwerpunktlegung auch „Gute gesunde Schule“ und „Medien und Bildung“.

Durch vorbereitende Workshops zu Erlebnispädagogik, Sprachförderung und Umgang mit sprachlicher und multiethnischer Heterogenität, begleitende Reflexionssitzungen und vor allem durch die Aktivitäten mit den Kindern und Jugendlichen sammeln die Studierenden wertvolle Erfahrungen für ihre spätere Tätigkeit in der Schule.

Stimmen zu „Vielfalt stärken“ –  IGEL

„Es hat mir Freude bereitet zu sehen, dass die Kinder gerne kommen, besonders, als uns ein Mädchen erklärte, es habe an diesem Tag eigentlich schulfrei gehabt, doch es sei extra für die ‚Spaß-AG‘ gekommen.“ –Daniela Loth, Berufsfeldpraktikantin, Bonifatius-Zentrum
 
„Die Zeit im Projekt war sehr bereichernd für mich. In einem entspannten Rahmen konnte ich meine Kenntnisse im Bereich der sprachlichen Förderung anwenden und verbessern, was mir auch im nun folgenden Praxissemester zugutekommt.“
–Jana Becker, freiwillige Praktikantin, Bonifatius-Zentrum

„Nach und nach sind einem die Kinder ans Herz gewachsen; man hat sie nicht mehr als ‚die Flüchtlingskinder‘ gesehen, sondern hatte individuelle Kinder vor sich, mit verschiedenen Charakteren und unterschiedlichsten Hintergründen.“
–Lara Rüther, freiwillige Praktikantin, Bonifatius-Zentrum

Förderer und Kooperationspartner

Das Projekt „Vielfalt stärken – IGEL“ wird finanziell gefördert durch die Familie-Osthushenrich-Stiftung. Kooperationspartner im Projekt ist die Alumnivereinigung PLAZEF. Die Durchführung der Aktivitäten ist nur mit dem großen Engagement der Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner an den Kooperationsschulen vor Ort möglich.

Das Bild zeigt einen Ausschnitt einer Tastatur, bei dem eine Taste durch eine rote Taste mit der Aufschrift contact us ersetzt ist.

Magdalena Can
Institut für Germanistik und
Vergleichende Literaturwissenschaft

Telefon: 05251 60-3668
E-Mail: magdalena.can(at)upb(dot)de
Internet: plaz.upb.de/igel

Die Universität der Informationsgesellschaft