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AssessTEd – (Self-)Assessment of pedagogical knowledge in Teacher Education: Entwicklung eines onlinebasierten Assessments für das bildungswissenschaftliche Wissen in den neuen Lehramtsstudiengängen

Ausgangslage & Zielsetzung

Schon vor der Umstellung auf die Bachelor-/Masterstudiengänge und der damit verbundenen Forderung, die Gestaltung von Curricula an Standards und Kompetenzen1 auszurichten, hat die Universität Paderborn großen Wert auf eine kompetenzorientierte Lehrerbildung gelegt. So sind bspw. die Standards in den Studien- und Prüfungsordnungen der Lehramtsausbildung (LPO 2003) als Learning Outcomes bzw. Qualifikationsziele formuliert und geben Studierenden und Lehrenden vor, über welche Kompetenzen die Studierenden zu den jeweiligen Studienabschnitten verfügen sollten. Im Rahmen des „Qualitätspakt Lehre“-Projekts wurden an der Universität Paderborn zahlreiche Projekte initiiert, um die Qualität der Lehre nachhaltig zu verbessern. In der Lehrerbildung werden Projekte gefördert, die sich auf bestimmte Phasen der universitären Ausbildung beziehen oder bestimmte Teilkompetenzen im Lehramtsstudium erfassen (z.B. LehramtsNavi). Ein (Assessment-)Instrument für die Lehrerbildung, das ein ganzheitliches, an den Curricula orientiertes Kompetenzprofil über den gesamten Studienverlauf abbildet, existiert bislang noch nicht. Ziel ist es, ein Instrument zur Kompetenzmessung bzw. -bilanzierung zu entwickeln, um Studierende in ihrem Kompetenzerwerb zu unterstützen und zu beraten.

In der Studie wird folgenden inhaltlichen Fragestellungen nachgegangen:

  1. Ist das Assessment ein inhaltsvalides und reliables Instrument, die Erreichung der Learning Outcomes zu erfassen (Expertenurteile)?
  2. Ist das Assessment ein geeignetes Instrument zur Aufdeckung von Unterschieden zwischen beabsichtigtem Curriculum und erreichtem Kompetenzstand (Dokumentenanalyse und Analyse der Assessment-Daten)?
  3. Bietet das Assessment relevante und nützliche Hinweise für die Beratung zum Kompetenzerwerb (Fragebogen, Interviews)?
  4. Zeigen sich unterschiedliche Wirkungen des Kompetenz-Assessments bei Studierenden, die verbindlich teilnehmen oder diejenigen, die es freiwillig durchlaufen (Analyse der Assessment-Daten, Fragebogen)?
  5. Welche personalen (z. B. Motive, Bedürfnisse, Ziele, Wirksamkeitserwartungen) und situativen (Anreizkonzepte, institutionelle Verpflichtungen, etc.) Faktoren beeinflussen die Motivation und tatsächliche Nutzung der Assessment-Plattform (Fragebogen)?

Methodisches Vorgehen

Zunächst werden mittels Dokumentenanalysen die Learning Outcomes beschrieben und analysiert. Diese Analysen werden mit dem Paderborner Berufsfähigkeitsprofil3 verknüpft. Im Anschluss an die curricularen Analysen werden Seminarpläne exemplarischer Lehrveranstaltungen - die die gesamte Modulstruktur des Bildungswissenschaftlichen Studiums abbilden - gesichtet. Ausgehend von diesen Analysen soll ein Kompetenzprofil entwickelt werden, das abbildet, was ein Student zu einem bestimmten Studienabschnitt können sollte. Anschließend wird ein Kompetenzmodell abgeleitet, welches Stufen bestimmter (Teil-)Kompetenzen beschreibt, die im Rahmen eines Kompetenzerwerbsprozesses erreicht werden sollen (Soll-Profil). Bei der Erarbeitung und Validierung dieses Kompetenzmodells wird auf einschlägige Vorarbeiten der Universität Paderborn und des PLAZ zurückgegriffen.

Erwartete Ergebnisse

Erwartet wird, dass Studierende durch das Assessment ein Bewusstsein dafür entwickeln, wie theoretische Inhalte zu Problembewältigungen in praktischen Handlungsfeldern beitragen. Durch die berufsnahen Aufgaben und motivationsfördernden Elemente im Assessment werden eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Assessment und die Nutzung des Instruments zu Bilanzierungs- und Reflexionsprozessen erwartet.
Durch eine individuelle, personengestützte Beratung nach Durchlaufen des Assessments wird erwartet, dass die Studierenden ihr Studium bewusster planen und in der Lage sind, ihren Kompetenzerwerb sowie ihr eigenes Handeln im Sinne einer Professionalisierung zu reflektieren.
Weiterhin wird erwartet, dass Lehrende auf Basis der Ergebnisse und der Beratung durch das Projektteam ihre Veranstaltung auf den aktuellen Kompetenzstand ihrer Studierenden zuschneiden können, um die Studierenden in ihrem Kompetenzerwerb zu unterstützen. Langfristig können die Ergebnisse zu einem längsschnittlichen Bildungscontrolling sowie der Lehrplanung und Evaluation der neuen Lehramtsstudiengänge beitragen, da die intendierten Learning Outcomes mit dem tatsächlichen Kompetenzstand der Studierenden nach Absolvieren der jeweiligen Module erfasst werden.

Sie interessieren sich für:
Kontakt

Dr. Christina Watson

Zentrum für Bildungsforschung und Lehrerbildung – PLAZ-Professional School

Wirkungsforschung in der Lehrerbildung; Forschungs- und Nachwuchsförderung

Christina Watson
Telefon:
+49 5251 60-3644
Büro:
W4.204

Sprechzeiten:

Mo, 8.30 - 9.30 Uhr

 

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