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Informationen zur Bachelorarbeit in den Lehramtsstudiengängen B.Ed. an der Universität Paderborn

Um Ihre Bachelorarbeit zu schreiben, ist eine Anmeldung notwendig. Dabei müssen Sie nachweisen, dass Sie die allgemeinen Voraussetzungen zur Anmeldung erfüllen. Im Folgenden sind die Schritte beschrieben, wie Sie prüfen können, ob Sie die Voraussetzungen erfüllen. Im Weiteren wird erklärt, wie Sie dann Ihre Arbeit anmelden können.

Schritt 1: Eigene Prüfung von Voraussetzungen zur Zulassung zur Bachelorarbeit

Die Voraussetzungen für die Zulassung zur Bachelorarbeit sind in § 17 (2) der Allgemeinen Bestimmungen der Prüfungsordnungen geregelt:

  • Im entsprechenden Bachelorstudiengang müssen mindestens 90 Leistungspunkte erbracht worden sein.
  • In dem Bereich, in dem die Bachelorarbeit angefertigt werden soll, müssen mindestens die Hälfte der für den Bereich vorgesehenen Leistungspunkte erbracht worden sein. Eine Übersicht über die für die einzelnen Bereiche vorgesehenen Leistungspunkte finden Sie hier.
  • Die fremdsprachlichen Kenntnisse müssen nachgewiesen sein: In der Regel erfolgt der Nachweis durch die Hochschulzugangsberechtigung. Wer eine andere Sprache als Deutsch als Erstsprache erlernt und seine Hochschulzugangsberechtigung in deutscher Sprache erworben hat, hat lediglich Kenntnisse in einer weiteren Sprache nachzuweisen (§ 4 Abs. 1 Punkt 2 Allgemeine Bestimmungen).
  • Außerdem müssen weitere fachspezifische Voraussetzungen erbracht werden, die in den entsprechenden Besonderen Bestimmungen geregelt sind. Eine Übersicht finden Sie hier. Die aufgeführten zusätzlichen Voraussetzungen im Bereich der Fremdsprachenkenntnisse sind grundsätzlich bis zur Anmeldung der Bachelorarbeit zu erbringen, auch wenn die Bachelorarbeit nicht in dem entsprechenden Fach geschrieben wird.
  • Es darf keine Prüfung endgültig nicht bestanden sein.

Sofern Sie die o.g. Voraussetzungen erfüllen, können Sie zur Bachelorarbeit zugelassen werden. Dies ist in der Regel ab dem 5. Semester der Fall.

Bitte beachten: Erst nach Abschluss eines Moduls erfolgt die Vergabe der Leistungspunkte!

Achten Sie unbedingt darauf, dass die Leistungspunkte, die in Ihre Zählung eingehen, auch in Ihrem Leistungskonto in PAUL (vgl. Beispiel im Screenshot) verbucht sind. Bei Unstimmigkeiten wenden Sie sich bitte an die für Sie zuständigen Mitarbeiter im ZPS.

Schritt 2: Themen- und Prüferwahl

Überlegen Sie sich zunächst, in welchem Bereich Sie Ihre Bachelorarbeit schreiben möchten. Nehmen Sie ersten Kontakt mit möglichen Prüfern1 auf und vereinbaren Sie mit diesen einen Themenbereich bzw. einen Themenvorschlag für die Bachelorarbeit. Beachten Sie dabei, dass Sie Ihre Bachelorarbeit nur in einem Bereich schreiben können, in dem Sie über die oben aufgeführten allgemeinen Voraussetzungen hinaus auch die entsprechenden sonstigen fachspezifischen Voraussetzungen erfüllen.

Seien Sie offen für die Themenvorschläge der Prüfenden, da Sie keinen Rechtsanspruch auf ein bestimmtes Thema haben!

1Eine Liste möglicher Prüferinnen und Prüfer finden Sie im Aushang auf C2.

Schritt 3: Antrag auf Zulassung zur Bachelorarbeit
  • Stellen Sie in PAUL einen Antrag auf Zulassung zur Bachelorarbeit, sofern Ihre eigene Kontrolle ergeben hat, dass Sie die allgemeinen und die fachspezifischen Voraussetzungen erfüllen. Dies können Sie in PAUL im Bereich Studium in der Prüfungsverwaltung tun. In der Prüfungsverwaltung kommen Sie über die Schaltfläche Anträge zu dem Bereich, in dem Sie den Online-Antrag für die Zulassung zur Bachelorarbeit stellen können. Füllen Sie nun die entsprechenden Felder des Antrages aus. Wenn Sie noch kein Thema abgesprochen haben bzw. noch nicht endgültig geklärt ist, wer Erst- bzw. Zweitprüfer für ihre Bachelorarbeit ist, so vermerken Sie dies bitte entsprechend den dort angegebenen Hinweisen. Beachten Sie, dass Sie keinen Rechtsanspruch auf dieses Thema haben.
  • Hilfe bei der Stellung des Antrags finden Sie auf den Hilfeseiten von PAUL.
  • Nach dem Abschicken des Antrages erfolgt im Zentralen Prüfungssekretariat (ZPS) eine Prüfung (dies kann bis zu 14 Tage dauern). Wenn Sie die Kriterien für die Zulassung zur Bachelorarbeit erfüllen, erhalten Sie durch eine PAUL-Systemnachricht Informationen zum weiteren Vorgehen. Danach finden Sie dann in PAUL unter dem Menüpunkt Dokumente das Formular für den Zulassungsantrag.
  • Drucken Sie das Formular aus und unterschreiben Sie den Zulassungsantrag mit Datum an der vorgesehenen Stelle.
  • Gehen Sie anschließend mit dem Zulassungsantrag zu ihrem Erstprüfer. Falls noch nicht erfolgt, tragen Sie in das Formular Erst- und Zweitprüfer sowie den Themenvorschlag ein. Achten Sie darauf, dass der Erstprüfer den Laufzeitbeginn einträgt und den Antrag mit Datum unterschreibt. Diese Vorschläge begründen jedoch keinen Rechtsanspruch, da die formale Entscheidung durch den Prüfungsausschuss gefällt wird.
  • Lassen Sie sich außerdem auf dem Antrag bestätigen, dass auch der Zweitprüfer bereit ist, Ihre Arbeit zu bewerten. Diese Bestätigung kann entweder durch den Zweitprüfer selbst oder durch den Erstprüfer erfolgen.
  • Reichen Sie anschließend den vollständig ausgefüllten Zulassungsantrag im ZPS bei dem für Sie zuständigen Sachbearbeiter ein (Einwurf in den Briefkasten genügt!). Beachten Sie, dass Sie den Antrag vor dem Beginn der Laufzeit im ZPS abgegeben haben müssen! Wird der Antrag später eingereicht, ist ein neuer Antrag mit einem anderen Thema zu stellen!
  • Der eingereichte Antrag wird geprüft. Im positiven Fall werden Sie postalisch benachrichtigt, dass Sie zur Bachelorarbeit zugelassen sind. Diese Mitteilung enthält die offizielle Themenstellung und das genaue Abgabedatum, bis zu dem Sie die Bachelorarbeit im ZPS spätestens einreichen müssen. Es handelt sich bei diesem Datum um eine Ausschlussfrist.
Ist das Anmeldeverfahren in allen Fächern gleich?

In den einzelnen Fächern kann es individuelle Regelungen, die von dem auf dieser Seite beschriebenem Verfahren abweichen, geben. Erkundigen Sie sich somit zusätzlich im Fach, in dem Sie Ihre Bachelorarbeit schreiben möchten.

Folgende fachspezifische Hinweise sind uns bekannt:

Was ist bei der Anfertigung der Bachelorarbeit zu beachten?

Allgemeine Informationen und formale Regelungen zur Bachelorarbeit nach § 21 der Allgemeinen Bestimmungen der Prüfungsordnungen:

In der Bachelorarbeit sollen Sie zeigen, dass Sie ein für das künftige Berufsfeld relevantes Thema bzw. Problem aus einem Fach Ihres Studienganges oder aus den Bildungswissenschaften mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig bearbeiten und die Ergebnisse sachgerecht darstellen können. Dabei ist Folgendes zu beachten:

  • Die Bachelorarbeit kann wahlweise in einer Fachwissenschaft, einer Fachdidaktik oder in den Bildungswissenschaften verfasst werden.
  • Für die Bachelorarbeit ist ein Workload von 12 Leistungspunkten vorgesehen. In Fächern, in denen gemäß Prüfungsordnung eine mündliche Verteidigung vorgesehen ist, erfolgt die Gewichtung der Benotung im Verhältnis 5/6 für die Bachelorarbeit zu 1/6 für die Verteidigung.
  • Die Bachelorarbeit soll einen Umfang von etwa 30 – 40 Seiten nicht überschreiten.
  • Die Bearbeitungszeit für die Bachelorarbeit beträgt zwölf Wochen. Sie beginnt mit der Themenvergabe durch den Prüfer.
  • Die Bachelorarbeit wird in der Regel in deutscher Sprache abgefasst, sofern nicht in den besonderen Bestimmungen der Prüfungsordnungen eine andere Regelung getroffen wurde.
  • Die Bachelorarbeit enthält ein Titelblatt, eine Inhaltsübersicht und ein Quellen- und Literaturverzeichnis.
  • Die Stellen der Arbeit, die anderen Werken dem Wortlaut oder dem Sinn nach entnommen sind, müssen in jedem Fall unter Angabe der Quellen der Entlehnung kenntlich gemacht werden. Hierbei sind die fachspezifischen Regelungen zu beachten.
  • Als letzte Seite der Bachelorarbeit ist eine schriftliche Versicherung hinzuzufügen, dass die Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt sowie Zitate kenntlich gemacht wurden. Diese ist mit Datum und Unterschrift zu versehen. Die Versicherung gilt auch für Tabellen, Skizzen, Zeichnungen, bildliche Darstellungen usw.. Auf § 63 Abs. 5 HG wird hingewiesen. Eine Vorlage erhalten Sie hier.
Was ist bei Erkrankung innerhalb der Bearbeitungszeit zu beachten?

Bei Erkrankungen innerhalb der Bearbeitungszeit kann auf Antrag über das zentrale Prüfungssekretariat an den gemeinsamen Prüfungsausschuss die Frist für die Abgabe der Bachelorarbeit um insgesamt höchstens zwei Wochen verlängert werden (Anmeldung ab 01.10.: Verlängerung um insgesamt höchstens vier Wochen). Dazu ist die Vorlage eines ärztlichen Attestes erforderlich. Die Verlängerung entspricht der Krankheitszeit. Überschreitet die Dauer der Erkrankungen zwei Wochen, so wird der Kandidatin bzw. dem Kandidaten ein neues Thema gestellt.

Was ist nach der Anfertigung der Bachelorarbeit zu beachten?

Annahme und Bewertung der Bachelorarbeit (vgl. § 22 Allgemeine Bestimmungen)

  • Die Bachelorarbeit ist fristgemäß beim Zentralen Prüfungssekretariat in zweifacher Ausfertigung (maschinenschriftlich, gebunden und paginiert) einzureichen.
  • Die Bachelorarbeit wird von zwei Prüfenden begutachtet und bewertet.
  • Die Note wird aus dem arithmetischen Mittel der Einzelbewertungen gemäß § 20 Abs. 4 Allgemeine Bestimmungen gebildet, sofern die Differenz nicht mehr als 2,0 beträgt und die Noten der Einzelbewertungen jeweils mindestens „ausreichend“ sind.
  • Beträgt die Differenz der Benotung mehr als 2,0 oder lautet eine Bewertung „mangelhaft“, die andere aber mindestens „ausreichend“, wird vom Prüfungsausschuss eine dritte Prüferin bzw. ein dritter Prüfer zur Bewertung der Bachelorarbeit bestimmt. In diesem Fall wird die Note der Arbeit aus dem arithmetischen Mittel der drei Noten gebildet. Die Arbeit kann jedoch nur dann als „ausreichend“ oder besser bewertet werden, wenn mindestens zwei Noten „ausreichend“ oder besser sind.
  • Das Bewertungsverfahren für die Bachelorarbeit soll acht Wochen nicht überschreiten.

Mündliche Verteidigung der Bachelorarbeit in Fächern, die eine Verteidigung in der Prüfungsordnung vorsehen (vgl. § 23 Allgemeine Bestimmungen)

Wird die Bachelorarbeit nach Abschluss des Bewertungsverfahrens mit mindestens ausreichender Leistung benotet, so wird in den Fächern, die dies in den besonderen Bestimmungen der Prüfungsordnungen vorsehen, eine mündliche Verteidigung der Bachelorarbeit anberaumt. Eine Übersicht über die fachspezifischen Regelungen zur Bachelorarbeit und Verteidigung finden Sie hier. Dabei ist Folgendes zu beachten: 

  • Die Verteidigung sollte in der Regel nicht später als 6 Wochen nach Abschluss des Bewertungsverfahrens stattfinden.
  • Bei der mündlichen Verteidigung der Bachelorarbeit soll die Kandidatin bzw. der Kandidat diese in ihren thematischen Schwerpunkten und Ergebnissen kurz vorstellen und erläutern. Den Prüfenden ist Gelegenheit zur Nachfrage zu geben.
  • Die mündliche Verteidigung der Bachelorarbeit wird von zwei Prüfenden abgenommen, die in der Regel auch die Gutachterinnen bzw. Gutachter der Bachelorarbeit sind.
  • Das Ergebnis der Verteidigung wird der Kandidatin bzw. dem Kandidaten im Anschluss an die Verteidigung bekannt geben.

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