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Photo: PLAZ, geralt/pixabay.com

Hatespeech gegen Muslim*innen im Netz

Referent*in: Ulrich Paffrath

Islam- und muslimfeindliche Hassrede findet sich seit Jahren im Internet. Dabei verbindet sich diese immer wieder mit Verschwörungsglaube und –narrativen. Ein Beispiel hierfür ist die These einer angeblichen „Islamisierung“, bei welcher zum Teil verschiedene Deutungsmuster auftauchen. Auch auf der Akteursebene findet sich ein breites Spektrum. Von religionsfeindlichen Milieus über Verschwörungstheoretiker*innen und Esoteriker*innen bis hin zu rechtsextremistischen Milieus.

In diesem Workshop sollen nicht nur Narrative und Milieus der Islam-/Muslimfeindlichkeit aufgezeigt werden. Es soll auch die besondere Bedeutung von Verschwörungsglauben für die Bildung von Netzwerken des Hasses gezeigt werden. Abschließend wird die Frage aufgeworfen, was wir tun können gegen islam-/muslimfeindlichen Hass online. Dabei geht es mehr um die Dekonstruktion der Narrative und Strategien islam-/muslimfeindlicher Akteurinnen und Akteure, weniger darum, inhaltlich dagegen zu argumentieren. Es geht somit mehr darum Wie es gesagt wird als Was gesagt wird.

Ulrich Paffrath ist an der AIWG für den Bereich Wissenstransfer zuständig. Er studierte Sozial-, Politik- und Medienwissenschaften an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf. Zu seinen Themenschwerpunkten gehören Islam in Deutschland, Vorurteilsforschung, Anti-diskriminierung/Moscheeübergriffe sowie Islam-/Muslimfeindlichkeit. Derzeit promoviert er zum Thema Negativkonstruktionen von Islam und Muslimen im deutschsprachigen Internet.

The University for the Information Society