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Bildung für alle? Der Einfluss der sozialen Herkunft auf Bildungschancen in Deutschland

17.00 | C4.208

Referentinnen: Dr. Christina Möller und Angelina Berisha

Spätestens mit den PISA-Studien zu Beginn der 2000er Jahre wurde nachgewiesen, dass die Bildungschancen in Deutschland erheblich von der sozialen Herkunft abhängen. Während Kinder aus Akademikerfamilien fast selbstverständlich in die tertiäre Bildung münden und hohe Berufspositionen anstreben, sind Kinder aus Arbeiterfamilien in hohen Bildungseinrichtungen stark unterrepräsentiert. Auch die noch fortdauernde Bildungsexpansion, die in den 1960er Jahren ihren Anfang nahm, konnte an den Bildungsungleichheiten nach sozialer Herkunft nichts Grundlegendes ändern.

Im Workshop “Bildung für alle? Der Einfluss der sozialen Herkunft auf Bildungschancen in Deutschland“ werden aktuelle Forschungsergebnisse zu ungleichen Bildungschancen präsentiert, die aufzeigen, dass Kinder aus unteren Sozialschichten im Bildungssystem aufgrund unterschiedlicher Mechanismen systematisch benachteiligt werden. In der anschließenden gemeinsamen Diskussion besteht die Möglichkeit, diese Mechanismen und ihre Bedeutung für Schule, Unterricht und pädagogisches Handeln zu reflektieren.

Dr. Christina Möller ist zurzeit Vertretungsprofessorin für Bildungssoziologie an der Universität Paderborn und lehrt und forscht insbesondere zu Phänomenen sozialer Ungleichheiten hinsichtlich von Bildungs- und Karrierechancen. In ihrer Doktorarbeit, die eine breite Resonanz in den Medien fand, beschäftigte sie sich mit der sozialen Herkunft von Universitätsprofessorinnen und -professoren. In ihrer aktuellen Forschung analysiert sie die Werdegänge von Professorinnen und Professoren, die aus der Arbeiterschicht stammen.

Angelina Berisha ist Diplom-Pädagogin und war von 2014 bis Ende 2016 Ansprechpartnerin für die Profilbildung. In dieser Funktion betreute sie Lehramtsstudierende bei der Auswahl des Profils, bei der Ausgestaltung des Profilstudiums und des Profilpraktikums, in der Vorbereitung auf das Entwicklungs- und Abschlussgespräch sowie in der Portfolioarbeit im Profil. Außerdem vermittelte sie den Kontakt zu Schulen für besondere Angebote sowie zu Profil-Alumni und Praxisprojekten.

Die Universität der Informationsgesellschaft