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Betreutes Berufsfeldpraktikum: Sprachbegleitung Geflüchteter

Mit dem Projekt „Sprachbegleitung Geflüchteter“ ermöglicht der DaZ-Bereich Lehramtsstudierenden, ein betreutes Berufsfeldpraktikum als Sprachbegleiter*innen von geflüchteten Menschen zu absolvieren. Studierende, die sich als Helfer*innen für Geflüchtete einsetzen oder es möchten, werden von uns durch ein Begleitseminar betreut und auf die sprachliche Begleitung von neu Zugewanderten vorbereitet, um diese beim Erwerb deutscher Sprachkenntnisse zu unterstützen.

Darüber hinaus haben auch die Studierenden der Universität Paderborn die Möglichkeit, das Projekt als Profilpraktikum „Umgang mit Heterogenität“ oder ehrenamtlich zur persönlichen und selbstbestimmten Fortbildung zu absolvieren.

In diesem praxisbezogenen Projekt unterstützen Sie geflüchtete und neu zugewanderte Menschen bei ihrem Deutscherwerb. In einem Begleitseminar werden Sie auf die sprachliche Begleitung vorbereitet und währenddessen auch betreut.
Für die Teilnahme am Projekt „Betreutes Berufsfeldpraktikum: Sprachbegleitung Geflüchteter“ im Wintersemester 2019/2020 können Sie sich bis zum 10. September 2019 per E-Mail an amra.havkic(at)upb(dot)de anmelden.

Das müssen Sie mitbringen

Das Angebot richtet sich an alle (Lehramts-) Studierende der Universität Paderborn aller Fächer und Schultypen, die sich gerne für Geflüchtete einsetzen und diese beim Erwerb des Deutschen unterstützen möchten. Erwartet wird ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit, Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit und Engagement im Umgang mit geflüchteten und neu zugewanderten Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen. Die regelmäßige Teilnahme am Begleitseminar ist verpflichtend.

Das sind Ihre Aufgaben

Das Berufsfeldpraktikum umfasst ein verpflichtendes Studienvolumen von 60 Stunden. Im Rahmen dieses Projektes ist die regelmäßige Teilnahme am Begleitseminar im Umfang von 30 Stunden verpflichtend.  Weitere 30 Zeitstunden werden Sie als Sprachbegleiter*innen von geflüchteten Personen, Familien, Kindern oder Jugendlichen tätig sein. Die Sprachbegleitung erfolgt entweder in privaten Haushalten der geflüchteten Familien, in einer öffentlichen Institution (z. B. JugendTreff) oder auch an Schulen im Rahmen einer Nachmittagsbetreuung. Die zu betreuenden Personen werden Ihnen von der Betreuerin des Projektes im Rahmen der ersten Seminarsitzung vorgeschlagen (Betreuung von einzelnen Personen oder Kleingruppen). Falls Sie bereits Geflüchtete ehrenamtlich begleiten, können Sie Ihre Unterstützung auch weiterhin mit der Person oder in der Unterkunft Ihrer Wahl durchführen.

Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, das Projekt im Rahmen des Profilpraktikums „Umgang mit Heterogenität“ zu absolvieren.

Als Sprachbegleiter*innen haben Sie die Aufgabe, neu zugewanderte Kinder oder Jugendliche (in kommunal untergebrachten Unterkünften, in privaten Haushalten oder auch an Schulen) oder Erwachsene bzw. Familien, die aufgrund ihres ausstehenden Asylantrags noch kein Anrecht auf reguläre Integrationskurse haben oder solche, die neben ihren Sprachkursen weitere Unterstützung benötigen, sprachlich zu unterstützen. Die Sprachbegleitung führen Sie während des Semesters durch und vereinbaren Termine und Treffpunkte individuell mit ihren Sprachpat*innen. Die Sprachbegleitung an Schulen erfolgt regelmäßig in Form einer Sprach-AG im Nachmittagsbereich (die Termine können ebenfalls individuell abgesprochen werden).

Das könnte Ihr Gewinn sein

Lehramtsstudierende können ihre ehrenamtliche Tätigkeit als Unterstützer*innen und Helfer*innen mit dem Berufsfeldpraktikum (ggf. dem Profilpraktikums) verbinden. Die Betreuung und sprachliche Begleitung von Geflüchteten zieht eine Auseinandersetzung mit der anderen, aber auch der eigenen Kultur nach sich. Dabei können u. a. eigene interkulturelle Kompetenzen erworben und weiterentwickelt werden. Außerdem erhalten Sie die Möglichkeit, Kompetenzen in der Vorbereitung, Gestaltung und Durchführung eigener pädagogischer Konzepte aufzubauen. Sie erhalten darüber hinaus erste Einblicke in die Vermittlung des Deutschen als Fremd- und Zweitsprache.

Diese zeitlichen Rahmenbedingungen gibt es

Die genauen Termine des Begleitseminars im Wintersemester 19/20 sind:     

1. Sitzung 07.10.2019 10:00-14:00 s.t.
2. Sitzung 14.10.2019 10:00-13:00 s.t.
3. Sitzung 21.10.2019 10:00-13:00 s.t.
4. Sitzung 28.10.2019 10:00-13:00 s.t.
5. Sitzung 04.11.2019 10:00-13:00 s.t.
6. Sitzung 18.11.2019 10:00-13:00 s.t.
7. Sitzung 25.11.2019 10:00-13:00 s.t.
8. Sitzung 09.12.2019 10:00-13:00 s.t.

Die Termine für den praktischen Einsatz als Sprachbegleiter*in werden in Absprache mit Ihnen individuell in der ersten Sitzung des Begleitseminars festgesetzt. Da erfahrungsgemäß die begrenzte Teilnehmerzahl von 25 schnell erreicht ist, wird eine zeitnahe Anmeldung empfohlen.

Bewerbung

Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsbogen, Motivationsschreiben – ca. eine halbe Seite, Lebenslauf) bis zum 10. September 2019 per E-Mail an: amra.havkic(at)upb(dot)de

Motivationsschreiben (ca. eine halbe DIN A4-Seite): Bitte stellen Sie kurz dar, warum Sie sich für einen Praktikumsplatz in diesem Projekt interessieren, was Sie an der Tätigkeit im Projekt besonders interessiert und welche Erwartungen/Perspektiven Sie damit verbinden.

Kontakt

Magdalena Can (bis 31. August 2019)
Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft
Universität Paderborn
Raum: TP 11.1.08
Tel.: 05251/60-4928
magdalena.can(at)upb(dot)de

Amra Havkic (ab 1. September 2019)
Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft
Universität Paderborn
amra.havkic(at)upb(dot)de

 

Förderer

Kontakt

Magdalena Can

Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft > Deutsch als Zweitsprache / Deutsch als Fremdsprache

Magdalena Can
Telefon:
+49 5251 60-4928
Büro:
TP11 1.08
Web:

Sprechzeiten:

Nach Vereinbarung per E-Mail

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